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Beschreibung
Längliche Silhouetten, Körper, aber auch Büsten und Gesichter in einem unendlichen Raum, einem mentalen wie physischen Raum, einem Raum, der durch Linien begrenzt werden kann, den aber vor allem diese Figuren bewohnen. Die Figuren bieten sich zunächst der Wahrnehmung an, sie sind schlicht, fast minimal, auf eine Linie, eine Zeichnung reduziert. Diese Werke absorbieren ihre Umgebung, so attraktiv ist die Materie, die von der Geste geprägt ist, und wo die Zeit sich verdichtet, stillsteht, als ob der Blick in das Wesen einer reinen Erscheinung eingedrungen wäre. Die Skulpturen von Alberto Giacometti sind sofort erkennbar und in den Sammlungen der größten Museen zu sehen. Sie strahlen eine Präsenz und eine Abwesenheit aus, sie rufen zur Stille auf, zur Betrachtung des Körpers, der Proportionen, des Gesichts natürlich, der Bewegung oder der Unbeweglichkeit. Sie krönen eine lange und vielfältige Karriere als Maler, Zeichner, Bildhauer und Grafiker. Giacomettis Karriere wurde von der Kunst seines Vaters in seiner Heimat Schweiz beeinflusst und dann 1922 von seiner Übersiedlung nach Paris, wo er im Atelier von Antoine Bourdelle studierte. Er entdeckte die modernen Avantgarden, die afrikanische Kunst und die ägyptische Antike, während er sich mit den Künstlern Henri Laurens oder Ossip Zadkine anfreundete. Der Surrealismus von André Breton, dessen Gruppe er sich von 1931 bis 1935 anschloss, prägte auch seine Vorstellung von Objekten. Aber schon damals interessierte er sich für die Darstellung der Figur und des Blicks, eines der großen Themen seiner Überlegungen. Dies zeigt sich bereits in seinen Skulpturen, deren Größe schrumpft, bevor sie wieder wachsen, denn alles ist eine Frage der Perspektive. Das zeigt sich auch in seinen Nachkriegsporträts von Freunden und Vertrauten, von Michel Leiris bis Jean Genet oder Isaku Yanaihara, dem japanischen Philosophen, Dichter und Übersetzer von Sartre, der ihm selbst mehrere Essays widmete. Als er 1966 starb, hatte er einen Stil etabliert, der ihn von seinen Zeitgenossen unterschied, die sich in die Anfänge der Pop-Art, des Minimalismus und der Konzeptkunst stürzten. Er bleibt ein absoluter Meister des 20. Antoine Vigne
Impressum
Timbre (taille-douce) : Œuvre : Alberto Giacometti, Homme traversant une place par un matin de soleil, 1950 © Succession Alberto Giacometti / Adagp, Paris 2026. Photo : © Christie’s / Artothek / La Collection. Mise en page : Pierre Albuisson. Gravure : Sarah Lazarevic. Document philatélique : Photographie : Annette Giacometti, Alberto Giacometti avec le plâtre de la Grande femme IV dans la cour de l’atelier, août 1960 © Fondation Alberto et Annette Giacometti, Paris © Succession Alberto Giacometti / Adagp, Paris 2026. Mise en page : Pierre Albuisson.
Information
Verkaufsstart
12. Januar 2026
Verkaufsende
31. Januar 2027
Haftungsart
Keine
Drucktechnik
Offset
Anzahl pro Bogen
1
Dauerwert
Nennwert
-
Philatelistische Charterfamilie
Briefmarke des philatelistischen Programms
Offizielles Ausgabedatum
12. Januar 2026
Briefmarkenformat
210 x 297 mm
Autor
ALBUISSON Pierre
Produktnummer
2126551
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