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Palais du Tau Reims Der ehemalige Palast der Erzbischöfe von Reims trägt einen kuriosen Namen, der sich auf seinen ursprünglichen Grundriss in Form eines "T" (Tau auf Griechisch) bezieht. Das auf den Ruinen eines gallorömischen Domus direkt neben der Kathedrale errichtete Gebäude sah lange Zeit wie eine Festung aus, bevor es im 17. Jahrhundert durch umfangreiche Bauarbeiten unter der Leitung von Jules Hardouin-Mansart, dem Architekten von Versailles, und seinem Schüler Robert de Cotte in einen klassischen Palast umgewandelt wurde. Hier hielten sich die französischen Könige während ihrer Krönung in der Kathedrale von Reims auf - ein Symbol für die Allianz zwischen Gott und der Monarchie. Von Ludwig dem Frommen im Jahr 816 bis zu Karl X. im Jahr 1825 haben dreiunddreißig Monarchen diese Stätte besucht. In diesen Mauern fand auch das große Festmahl nach der Krönung statt, an dem Tausende von Gästen teilnahmen und bei dem der König inmitten von zwölf großen Vasallen das letzte Abendmahl Christi inmitten seiner Apostel nachspielte. Bei der Krönung Ludwigs XV. im Jahr 1722 wurde zum ersten Mal ein Schaumwein mit dem Namen "Champagner" serviert. Während der Revolution wurde der Palast in ein Gericht und später in ein Gefängnis umgewandelt. Anlässlich der letzten Krönung in der Geschichte Frankreichs, der von Karl X., wurde der Palast restauriert. Der 1907 unter Denkmalschutz gestellte Palais du Tau brannte 1914 zusammen mit der Kathedrale und dem größten Teil der Stadt Reims unter den deutschen Bombenangriffen ab. Erst in den 1950er Jahren wurde der Palast vollständig wieder aufgebaut und 1972 in ein Museum umgewandelt. Hier kann man unter anderem den "Talisman" Karls des Großen bewundern, ein Schmuckstück aus Gold und Edelsteinen, das eine Reliquie des Heiligen Kreuzes umschließt. Der Palast, der 1991 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt wurde, wird derzeit umfassend renoviert, um ihn in ein Museum für die Krönung der französischen Könige umzuwandeln.
Timbre-poste (Taille-douce) : Création Vincent Lelièvre et gravure Claude Jumelet D'après Photos Jean-Luc Paillé / Centre des monuments nationaux Création et mise en page du document philatélique et création du timbre a date : Vincent Lelièvre Texte : Jean-Yves Le Naour
Verkaufsstart
15. Juni 2026
Verkaufsende
30. Juni 2027
Haftungsart
Keine
Drucktechnik
Offset
Anzahl pro Bogen
1
Dauerwert
Nennwert
-
Philatelistische Charterfamilie
(nicht anwendbar)
Offizielles Ausgabedatum
15. Juni 2026
Briefmarkenformat
210x297
Autor
LELIÈVRE VINCENT
Produktnummer
2126516
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