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Saint-Antoine-l'Abbaye Isère In dem sanften Tal, durch das die Isère fließt, schmiegt sich ein steinernes Städtchen um eine gotische Abtei mit glasierten Dächern: Saint-Antoine-l'Abbaye. Hier verengen sich die Gassen zu geheimnisvollen Schluchten, das Licht bleibt an den Fachwerkfassaden hängen und der Schritt hallt wie eine Kette von Echos wider. Die Menschen kommen von weit her: Pilger aus dem Westen, Reisende aus dem Nahen Osten, Prinzen und Könige aus Frankreich. Sie alle werden von dem Schatz angezogen, der im Herzen des Dorfes aufbewahrt wird - dem Reliquienschrein des Heiligen Antonius des Ägypters - und vom Ruhm eines Hospitalordens, dessen Nächstenliebe die Jahrhunderte überdauert hat: den Antoninern. Sie heilen die "Krankheit der Glühenden", das innere Feuer, das die Körper verzehrt und die Seelen umarmt. Man lernt zuzuhören, eine Diät, die beruhigt, Brot, das tröstet, das Wissen um Herbarien und die Kunst, die Hand auszustrecken. So entsteht ein Ruf: In dieser steinernen Enklave sprechen die Wissenschaft der Heilung und der Glaube leise miteinander. Im Laufe der Zeit webt das Leben seine Kontraste: Bauern, Händler und Adlige teilen sich denselben Stein, dasselbe Wasser und denselben Markt. Das Heilige läutet von den Glockentürmen, das Profane lacht in den Markthallen; Prozession und Jahrmarkt kreuzen sich, und das Dorf, das seinen Werten der Gastfreundschaft treu bleibt, beherbergt auch seine Schatten - diesen alten Schauer, in dem sich Eifer und Zweifel streifen. Heute erzählen die Abtei, der Kreuzgang, die Kapitelsäle und die geschnitzten Fassaden von dieser Erinnerung. Museen, Handwerkerateliers, mittelalterliche Feste und Sommernächte erfinden die Legende neu, während der Tisch zusammenbringt: Käse aus dem Vercors, goldene Nüsse, Honig von den Hängen, Lebkuchen mit klösterlichen Düften. Saint-Antoine-l'Abbaye, das "Lieblingsdorf der Franzosen", bleibt eine Passage der Seelen, ein Ort, an dem man ebenso in der Geschichte wie im Licht wandelt. Hier kann der Stein zuhören. Das Heilige gießt hier sein Licht, das Profane sein Lachen. Und wenn die Abendglocke läutet, wachen die Reliquien - das Dorf ist gastfreundlich und bietet Brot, Worte und Wege an.
Timbre-poste (héliogravure) : création Caroline Péron et mise en page Ségolène Carron, d'après photo © Jeremy Penel / Myphotoagency. Document philatélique et cachet d'oblitération : création Caroline Péron et mise en page Ségolène Carron. Texte : Mairie de Saint-Antoine-l’Abbaye. L'émission « Le village préféré des Français » est diffusée par France Télévisions, conçue et produite par © Morgane Production.
Verkaufsstart
10. Juli 2026
Verkaufsende
31. Juli 2027
Haftungsart
sticking_type.
Drucktechnik
Offset
Anzahl pro Bogen
1
Dauerwert
Nennwert
-
Philatelistische Charterfamilie
Briefmarke des philatelistischen Programms
Offizielles Ausgabedatum
10. Juli 2026
Briefmarkenformat
210 x 297 mm
Autor
PÉRON Caroline
Produktnummer
2126542
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